Allgemein

Dieser Faschingsball ist schon lange kein Geheimtipp mehr: Das „Maskierte Faschingskranzl“ des Trachtenvereins „Schloßbergler“ Schongau war auch heuer wieder bis auf den letzten Sitz- und Stehplatz zum Bersten gefüllt. Denn die Maschkerer wissen, was sie dort erwartet: Super Stimmung, für die unter anderem die Stadtkapelle Schongau mit ihrem fantastischen Mix aus traditioneller Musik und Schlager-Krachern sorgt, nette, bestens gelaunte Menschen überall, die kulinarische Versorgung durch die Mitglieder des „Schloßbergler“ Männerchors, die dann auch zur Zielscheibe der Plattlergruppe wurden: Bei ihrer lustigen Einlage parodierten diese eine Singprobe – sehr zur Erheiterung des gesamten Saals.

Natürlich war auch die Schongauer Faschingsgesellschaft wieder mit von der Partie, war das Kranzl doch ein Heimspiel für „Prinz Benedikt I. Herr der glühenden Kabel zu Helgoland“, der zusammen mit seiner „Prinzessin Julia II. vom Reich der kleinen Herzen und großen Tänze“ eine lustige Wortwitz-Rede hielt. Wie gut die Zusammenarbeit von Trachtenverein und Faschingsgesellschaft seit vielen Jahren läuft, betonte auch Vorstand Markus Wölfle, der im Vorfeld auf der Homepage der SFG recherchiert hatte: „In den letzten 25 Jahren war 20 Mal immer mindestens ein Prinz oder eine Prinzessin oder sogar beide aus den Reihen der Trachtler“, wusste er zu berichten. Prinzenschmiede Helgoland. Und auch Garde-Schmiede. Zum ersten Mal trat heuer die Schongauer Jugendgarde beim Kranzl auf, denn auch in ihren Reihen finden sich Schloßbergler – aus der Plattlerjugend.

Kein Wunder also, dass man von vielen Gästen hörte: „Das ist uns der liebste Ball im Fasching, weil er so familiär ist.“ Und dabei ist es egal, ob man Trachtler ist, oder nicht.